SV HÖNTROP 1916 E.V.

MIT TRADITION IN DIE ZUKUNFT

B-Jugend

 

Trainingszeiten:

Montag 18:15 - 19:45 Uhr

Dienstag 18:15 - 19:45 Uhr

Donnerstag 18:15 - 19:45 Uhr

E-Mail senden

Trainer

Trainer

Mirko Dietz

Trainer

Alexander Schoppohl

Trainer

Stefan Werrn

Wertebildung

Pressemitteilung:
Bochum, 30.11.2017
Training für Teamgeist und gutes Miteinander – Sv Höntrop bringt Fußball und Werte zusammen:

Wertetraining der B1 des Sv Höntrop Am Mittwoch stand für die Jugendlichen der B1 mehr als nur Fußball an: sie haben ihr erstes Wertetraining absolviert, in dem das Sportliche mit der Frage nach den Werten verknüpft wird. Mirko Dietz und Alexander Schoppohl, Trainer der B-Jugend, haben dazu ein besonderes Programm für das Training entwickelt, das neben dem fußballerischen Können die Wertebildung der Jugendlichen fördert. Seit zwei Monaten beschäftigen sich Mirko & Alex und deren Mannschaft mit der Frage, welche Werte ihnen wichtig sind und wie sie diese im Training leben können. Herausgekommen sind dabei Werte wie „Respekt“, „Akzeptanz“ oder „Fairness“, aber auch Ehrlichkeit und Dankbarkeit. Die Jugendlichen haben diese auf ein Plakat geschrieben, das nun in der Kabine hängt. Jetzt geht es darum, die Werte auch im Trainingsalltag umzusetzen. Mirko & Alex haben sich im Projekt „TeamUp!“, initiiert von der Bertelsmann Stiftung und unterstützt vom Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW), in Sachen Wertebildung qualifiziert. Als „Hausaufgabe“ im Rahmen des Projekts sollte ein Wertetraining entwickelt werden, das nun auf dem Platz umgesetzt wurde. Hier zeigte sich: Fußballtraining kann mehr enthalten, als nur sportliche Aspekte. Für das Wertetraining spielen Kooperations- und Vertrauensübungen, aber auch die gemeinsame Reflexion in einem Wertetraining eine große Rolle. So fördert das Fußball nicht nur sportliches Können, sondern auch Teamgeist, Respekt und soziale Kompetenzen der Jugendlichen. „Es hat riesen Spaß gemacht mit den Jungs mal ein etwas anderes Training umzusetzen“, äußerte sich Mirko Dietz zufrieden. Bei der öffentlichen „Generalprobe“ wurde deutlich, dass die Jugendlichen an diesem besonderen Training viel Spaß hatten, weil auch die Spielfreude nicht zu kurz kam. Unter den Augen des Lehrteams von „TeamUp!“, Henning Timpe (Münster) und René Märtin (Osnabrück), die das Training begutachteten, wurde der neue Teamgeist auch sichtbar: gemeinsam, statt gegeneinander, so zeigte sich die junge Mannschaft im Wertetraining. Die Wertetrainings sollen nun ein fester Bestandteil der fußballerischen Arbeit im Verein werden.


Kurzinformation
Im Modellprojekt „TeamUp!“ tauschen sich Trainer und Jugendleiter aus ausgewählten Mannschaften an drei Wochenenden und in zwei Praxisphasen über ihre Erfahrungen mit Jugendlichen im Training und im Verein aus, reflektieren ihre eigenen Werte, Haltungen und Grundsätze und lernen Methoden und Wege kennen, wie sie die Wertebildung von Jugendlichen fördern können. Sie erhalten wertvolles Handwerkszeug, um gezielt das gute Teamplay der Jugendlichen in Mannschaft und Verein zu stärken. Das Besondere an „TeamUp!“: Die Kombination aus intensiven Präsenzmodulen und begleiteten Praxisphasen. Die Teilnehmer erproben das Gelernte mit ihren Jugendmannschaften im Verein und werden vom Lehrteam vor Ort gecoacht. Hierdurch werden Praxistransfer und Nachhaltigkeit gewährleistet.
Weitere Informationen bei der Bertelsmann Stiftung www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/wertebildung/projektnachrichten/modellprojekt-auftakt-teamup/
Presseinformation 24 Jugendtrainer und Jugendleiter aus 13 Vereinen in Westfalen wollen es wissen: Wie kann man Werte im Jugendfußball fördern? Seit September läuft der zweite Lehrgang im Modellprojekt „TeamUp!“, initiiert von der Bertelsmann Stiftung und unterstützt vom Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW). Hier tauschen sich Trainer und Jugendleiter aus ausgewählten Mannschaften an drei Wochenenden und in zwei Praxisphasen über ihre Erfahrungen mit Jugendlichen im Training und im Verein aus, reflektieren ihre eigenen Werte und lernen Methoden und Wege kennen, wie sie die Wertebildung von Jugendlichen fördern können. Das Besondere an „TeamUp!“: Die Kombination aus intensiven Präsenzmodulen und begleiteten Praxisphasen. Die Teilnehmer erproben das Gelernte mit ihren Jugendmannschaften im Verein und werden vom Lehrteam vor Ort gecoacht. Hierdurch werden Praxistransfer und Nachhaltigkeit gewährleistet. Die Stiftung und der Verband sind sich darin einig, dass Fußball weit mehr ist, als nur ein populärer Mannschaftssport, bei dem die Erfolge zählen oder die 17 Regeln. Fußball verbindet über soziale, kulturelle und religiöse Unterschiede hinweg und ist ein wichtiger Schlüssel für den Zusammenhalt. Kinder und Jugendliche lernen Werte wie Respekt, Fairness und Toleranz und entwickeln soziale Kompetenzen. Im Umgang mit Mitspielern, Gegnern und im Vereinsalltag können sie soziales Verhalten einüben, das zu einem guten Miteinander auf und neben dem Platz beiträgt. Das geschieht aber nicht von allein: Wichtige Bezugspersonen sind dafür die Trainer und Jugendleiter, die oft eine besondere Vorbildrolle innehaben. Julia Tegeler, die das Projekt in der Bertelsmann Stiftung verantwortet, sagt dazu: „Wir arbeiten schon länger an dem Thema, wie sich Wertebildung mit Kindern und Jugendlichen gut umsetzen lässt. Wir haben uns für den Jugendfußball entschieden, weil er ganz unterschiedliche Jugendliche anspricht. Mit dem Modellprojekt wollen wir Erkenntnisse und Erfahrungen sammeln, um daraus Empfehlungen für die pädagogische Arbeit ableiten zu können.“ Sie hat für das Projekt ein erfahrenes Lehrteam aus einem Wertetrainer und einem Fußballtrainer zusammengestellt: Das Tandem besteht aus René Märtin vom Deutschen Empowerment-Institut (Osnabrück) und Henning Timpe (Münster), der auch Lehrer an einem Gymnasium ist und „Eigengewächs“ des FLVW. Beide bereisen den Winter über die Vereine und beraten sie vor Ort. Das Projekt hilft Trainern und Jugendleitern dabei, die Werte ihres Vereins aktiv zu leben und das kooperative Miteinander im Jugendfußball systematisch weiterzuentwickeln. Sie lernen Übungen sowie Trainingseinheiten für die Teamentwicklung und Konfliktbearbeitung kennen. Und sie erhalten wertvolles Handwerkszeug für den Fußballalltag und erweitern ihre Kompetenzen, um gezielt das gute Teamplay der Jugendlichen in Mannschaft und Verein zu stärken. Beim FLVW engagiert sich Michael Lichtnecker für das Projekt, seines Zeichens FairPlay-Beauftragter: „Wir wollen Werte wirklich leben – gerade auch in unserem Verband. Damit Wertebildung auch ihren Stellenwert in der Ausbildung hat, gilt unser Pilot als eigenständiger Lehrgang: Die Lerneinheiten können auf die Trainer- und Jugendleiterlizenz im FLVW angerechnet werden. Ich bin sehr froh darüber, dass wir jetzt mit dem Modellprojekt starten konnten!“ Für die Vereine liegt der Vorteil einer solchen Ausbildung auf der Hand: Ohne Stress und Konflikte machen Training und Vereinsleben mehr Spaß. Dabei hilft es, zu wissen, wie man mit Streit oder Vorurteilen umgeht, wie man Teamgeist weckt und die jungen Spieler für ein gutes Miteinander motiviert. Kinder und Jugendliche, die ihre Trainer als positive Vorbilder erleben, entwickeln sich besser und sind bereit, selbst Verantwortung zu übernehmen. Ein Verein, der sich über seine eigenen Werte im Klaren ist und Kindern und Jugendlichen eine positive Orientierung gibt, ist attraktiv und kann bei der Suche nach Nachwuchs punkten. Und nicht zuletzt: Sportlicher Erfolg hängt immer auch vom Teamgeist der Mannschaft ab. Die zweite Projektphase läuft bis Januar 2018 und wird von unabhängigen Experten aufwändig evaluiert, um mit dem Erkenntnisgewinn und den Erfahrungen auch über die Probephase hinaus weiter arbeiten zu können.


Teilnehmende Vereine:
Delbrücker SC
FC Blau-Weiß Weser
FC Fleckenberg-Grafschaft
FC Iserlohn 46/49
FC Lübbecke e.V.
FSV Gütersloh 2009
SC Obersprockhövel
SF Germania Datteln
SV GW Kollerbeck
SV Höntrop
TSV Bigge-Olsberg
TUS Amelunxen
Warendorfer SU