Freitag, 04. November 2011 um 18:27

353LL WF 3: Mengede siegt
Mit dem 2:1 (1:0) beim SV Höntrop feierte Mengede 08/20 den vierten Sieg in Folge. Gegen den Aufsteiger tat sich die Plechaty-Elf aber sehr schwer.
„Ich habe geahnt, dass es kein einfaches Spiel wird. Solche knappen Siege, die man sich hart erkämpfen muss, sind aber am Ende die schönsten", freute sich der Coach der Dortmunder über die gewonnenen drei Punkte.
Bereits in der Anfangsphase machte der SVH deutlich, dass er sich nicht kampflos geschlagen geben wollte. Beide Teams erspielten sich einige gute Möglichkeiten. In der 23. Minute war es Eduard Sprenger, der eine Unsicherheit in der Höntroper Abwehr ausnutze und den Favoriten in Führung schoss. Die Gastgeber ließen nach dem Rückstand aber nicht die Köpfe hängen und hielten weiterhin gut dagegen. Selbst nach Sprengers zweitem Treffer in der 77. Minute gaben sie das Spiel noch nicht verloren und erzielten sieben Minuten vor Schluss den Anschlusstreffer durch einen Handelfmeter. Keiner der Betreuer oder Spieler nahm anschließend noch auf der Auswechselbank Platz. Alle „Rothosen" standen gemeinschaftlich an der Seitenlinie und verfolgten gespannt die hektischen letzten Minuten.

Am Ende reichte es aber nicht mehr für einen Punktgewinn. „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir haben eine ordentliche Leistung gezeigt und waren über die meiste Zeit ein gleichwertiger Gegner. Die zwei Gegentore waren aber absolute Geschenke", ärgerte sich Thomas Baron, Trainer des SV Höntrop, nach dem Spiel über die knappe Niederlage beim starken Tabellenzweiten.

 

Die Stimmen zum Spiel

„In der ersten Halbzeit waren wir drückend überlegen", befand Mengedes Robin Dieckmann, der den zweiten Treffer mit einer schönen Einzelleistung vorbereitete und dann uneigennützig auf Eduard Sprenger ablegte. „Hätten wir unsere Chancen besser genutzt, wäre es zum Ende hin nicht noch so spannend geworden."

Höntrops Bassam Al Chakif, der in der 83. Minute vom Elfmeterpunkt traf, zeigte sich vom Ergebnis enttäuscht. „Ein Unentschieden wäre auf jeden Fall drin gewesen. Uns hat aber die nötige Cleverness gefehlt."

Sein Gegenspieler Frederic Nolte war der gleichen Meinung. Er zollte dem Gegner Respekt und räumte ein: „Höntrop hätte sicherlich einen Punkt verdient gehabt. Alles was uns im ersten Durchgang noch gelungen ist, haben wir danach falsch gemacht. Wir waren nicht mehr so souverän."

Simon Albin