SV HÖNTROP 1916 E.V.

MIT TRADITION IN DIE ZUKUNFT

Die Rothosen trauern um Gottfried Hanel

Gottfried Hanel, ein großer Sportsmann des SV Höntrop 1916 e.V., ist am Dienstag, den 15. März 2022, im Alter von 82 Jahren verstorben.

Seit 1963 spielte Gottfried Hanel für den SV Höntrop Fußball. Erst vor zwei Jahren wurde er bei seinem Abschiedsspiel im Kreise der Alte Herren-Mannschaften aus dem aktiven Spielbetrieb verabschiedet. Gottfried war nie ein Torjäger, aber mit seinem letzten Elfmeter brachte er seine Mannschaft 1:0 in Führung. Ein beeindruckendes Sportlerleben war damit allerdings nicht beendet, im Mittwoch-Training wusste er weiterhin mit Routine und cleverem Stellungsspiel voll zu über-zeugen. Immer war Gottfried Hanel die Mannschaft wichtig, er suchte seine Nebenspieler, setzte sie ein und war immer ein sportliches Vorbild. In seinen Senioren- und Alte Herren-Mannschaften war Gottfried der aktive und unverzichtbare Dauerläufer.

In den von ihm betreuten Jugendmannschaften war er Pädagoge und Trainer für viele im Verein, die heute noch mit Anerkennung von Gottfried sprechen. Er gründete eine Herzsportgruppe und war lange Jahre deren Betreuer. Legendär sind die von ihm organisierten Trainingslager, in denen die Fußballer auch schon mal Handball spielen oder Bogenschießen mussten.

Gottfried Hanels Leben war ein soziales Leben als Volksschul- und Förderschullehrer und eines als vorbildlicher Sportler, der immer ein freundlicher Mensch geblieben ist und einfach immer da war, wenn man ihn brauchte.

Unsere Gedanken sind bei seiner Frau Bärbel, die 55 Jahre an Gottfrieds Seite war, und die auch bei ihm war, als es langsam dunkel um Gottfried wurde. Gottfried Hanel bleibt auch im Tode sozial. Er hat sich der Wissenschaft zur Verfügung gestellt.

Mit großem Respekt und großer Anerkennung dankt die gesamte Rothosenfamilie einem Sportler und einem Menschen, wie es ihn in der heutigen Zeit nicht mehr so oft gibt. Und wenn wir Gottfried Hanel richtig verstanden haben, wird er auch nach seinem Tode weiterdribbeln, die Gegner zustellen und nicht aufhören, freundlich zu sein.

„Go, Gottfried, go! Du warst und bist unser Ehrenspielführer!“