SV HÖNTROP 1916 E.V.

MIT TRADITION IN DIE ZUKUNFT

C2-Jugend in der Saison 2021/2022 - Kreisliga C


Unsere Trainingszeiten:

Montag 18:00 - 19:30 Uhr

Mittwoch 18:30 - 20:00 Uhr
Platzanlage: Auf dem Esch, Bochum

Freitag 18:00 - 20:00 Uhr
Platzanlage: Auf dem Esch, Bochum

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Trainerteam


Trainer

Dennis Dittert

Trainer

Michael Kortz

Torwart-Trainer

Alex Schoppohl
B-Lizenz





C2 - 3:2 Erfolg im ersten Vorbereitungsspiel 2022

Erfolgreich startete die C2 in die Vorbereitung zur Rückrunde. Sie besiegte den favorisierten FC Neuruhrort aus der Kreisliga A mit einer engagierten Leistung 3:2. Ein sehenswerter Weitschuss von Sabit brachte die zunächst in die Defensive gedrängten Rothosen in der 15. Minute in Führung. Das 2:0 in der 31. Minute erzielte Osman, der sich auf der linken Seite erfolgreich durchsetzen konnte. Zu Beginn der zweiten Halbzeit drängte Neuruhrort unser Team wieder verstärkt in die Defensive. Bereits kurz nach Wiederbeginn hätte der Anschlusstreffer fallen müssen als der gegnerische Stürmer nach einem Konter auf das leere Tor zulief. Da er aber zu lange mit dem Abschluss zögerte, konnte der unermüdlich kämpfende Arne ihn noch entscheidend stören und den Ball letztendlich von der Linie kratzen. In der 45. Minute fiel dann aber doch der verdiente Anschlusstreffer für Neuruhort, dem nur sieben Minuten später auch der Ausgleich zum 2:2 folgte. Dies bedeutete aber nicht die Wende, da unsere C2 in der 55. Minute wieder in Führung ging. Das 3:2 war zwar ein Eigentor, wurde aber durch eine starke Aktion des Teams kausal verursacht und bedeutete den Endstand.

Die C2 spielte in folgender Aufstellung: Johannes, Lea, Arne, Tom, Phil, Kaan, Ibrahim, Kemal, Ronican, Sabit, Osman, Amir und Ahmad




C2 - 16:0 Erfolg

Mit 16:0 besiegte am gestrigen Samstag die C2 die Mannschaft von SW Wattenscheid 08. Bereits in der zweiten Minute fiel das 1:0 durch Jannis, der anschließend noch zwei weitere Treffer in der ersten Halbzeit erzielte. Durch weitere zwei Tore von Kaan und einem Tor von Amir ging es mit 6:0 in die Pause. In der zweiten Halbzeit folgten weitere zehn Tore durch Amir (2 Tore), Robert (2), Sabit (3), Kaan, Osman und Emanuel.

Die C2 spielte in folgender Aufstellung: Finnian, Arne, Emanuel (1 Tor), Felix, Sabit (3), Jannis (3), Kaan (3), Ibrahim, Osman (1), Amir (3), Robert (2), Tom und Ronican.




C2 - Trauerspiel der Men in Black

An einem herrlichen - in neuhochdeutscher Jugendsprache nicen - Spätsommertag reisten die letzten mehr oder eher weniger einsatzfähigen 14 Spieler des ansonsten 26 Spieler umfassenden Kaders der C2 zu ihrem zweiten Saisonspiel zu Phönix Bochum. Nach einer unerkannten Schweigeminute für den erst kürzlich vor 16.204 Tagen verstorbenen Ex-Bundestrainer Sepp Gasthöfer* begann das Spiel bereits furios. Leider aber für Phönix. In der dritte Minute konnte Johannes, der beste Höntroper, nur noch seine behandschuhten Fingerspitzen an das geschlenzte Leder bringen. 1:0 für Phönix.

Obwohl dadurch die Schwerkraft bereits etwas die Oberhand gewann und die Köpfe der Jungs gen Erdmittelpunkt zog, wäre der Ausgleich fast unmittelbar im Anschluss gelungen. Blöderweise konnte die Konterchance wie auch die nächste Chance zwei Minuten später nicht genutzt werden. Das wäre ansonsten die Führung mit 1:2 für Höntrop gewesen. Aber wie sagte schon der große Fußballphilosoph Lother M.: “Wäre, wäre, Fahrradkette”.

Auch danach konnte das Spiel zunächst noch ausgeglichen gestaltet werden und die Jungs setzten die trainierte Spielphilosophie um. Zumindest bis zur 15. Minute. Diese sah das 2:0 für die Bochumer. Anschließend war das Spiel ein Exempel für eine kollabierende Defense. Das Spiel wurde zum Trauerspiel, was der Zeugwart unserer C2 in einem Moment prophetischer Klarheit vor dem Spiel bereits gewusst haben muss, als er den Jungs die für Trauer angemessenen schwarzen Jerseys herausgelegt hat.

Unsere Men in Black mussten bis zur Halbzeit noch weitere sechs Tore hinnehmen. Es hätten auch mehr sein können, wenn Johannes im Kasten nicht mehrere erstklassige Chancen zunichte gemacht hätte. Also fünf Bälle für den Torwart in der „Max Merkel testet die Bundesliga-Wertung“.

In der Pause sollen nach unbestätigten Meldungen Anwohner in den an den Sportplatz angrenzenden Stadtteilen Hordel und Hofstede ernsthaft mit einem Umzug in eine ruhigere Gegend direkt neben Flughäfen oder Autobahnen geliebäugelt haben. Die stimmgewaltige Ansprache und taktische Finesse bei der Umstellung der Viererkette, durch deren komplett Austausch auch drei Offensivspieler erstmalig ihre Defensivkünste zeigen durften, führten dann zu einer messbaren Verbesserung von 25% in der zweiten Halbzeit. Nicht mehr acht, sondern nur noch sechs Gegentreffer mussten hingenommen werden, sodass es am Ende eine 14:0 Niederlage setzte.

Zur Beruhigung der Nerven unserer Men in Black hilft jetzt wohl nur noch ein intergalaktisches Freibiersaufen, alkoholfrei natürlich, und fleißiges Training in den nächsten zwei bis fünf Dekaden.




C2 - Erstes Spiel: Traum und Alptraum - 3:5 Niederlage -

Ihr Saisondebüt feierten am Samstag auf heimischen Geläuf auch die Jungs der C2 gegen Bommern/Wengern. Obwohl es mal wieder gegen eine 9er Mannschaft ging, gegen die in der vergangenen Corona-Kurz-Saison eher semi-optimale Erfahrungen gemacht wurden, wurde von einen erfolgreichen Saisonstart geträumt.

Entsprechend startete das Team auch. Von Beginn an wurde der Gegner unter Druck gesetzt. Eine Angriffswelle folgte der nächsten. Bereits in der siebten Minuten ging Max in seinem Debüt auf großem Felde auf und davon und netzte zum 1:0 für die ganz in schwarz gedressten Höntroper ein. Der Traum begann.

Zwei Minuten später: Max setzte sich auf der linken Seite unwiderstehlich durch, legte ab auf den durchstartenden Leandro, der das Kunstleder rechts oben in den Winkel drosch. 2:0!

Wäre schön gewesen. Der Alptraum zeigte seine ersten düsteren Anzeichen. Leandros Ball ging in der Realität an die Latte. Kein 2:0, dafür nur eine Minute später ein Konter der Wittener Spielgemeinschaft zum Ausgleich.

Aber egal, die Jungs schüttelten die schlechten Träume ab und spielten den Gegner an die Wand. 12. Minute: Wieder ein Sturmlauf auf das gegnerische Gehäuse. 2:1. 14. Minute: Nächster Konter, der Torwart hat keine Chance, 3:1. 20. Minute: Der Wittener Torwart lässt abklatschen, fulminanter Nachschuss, das Netz wackelt, 4:1. Dann sogar das 5:1 durch einen direkten Freistoß von der halbrechten Seite in den linken Winkel.

Aber was ist hier Traum und was Alptraum. Die Situationen wurden tatsächlich hervorragend, fast schon träumerisch sicher herausgespielt. Leider ging der Ball stets knapp vorbei, knapp drüber, der Torwart hielt oder der fulminante Nachschuss war nur ein Kullerball. Also zunächst keine Tore, kein 5:1. Erst ein schöner Schuss aus geschätzten 22m von Jannis brachte in der 25. Minute dann das verdiente 2:1 für die Höntroper.

Danach beruhigte sich das Spiel etwas. Die Wittener spielten weiter einfachen Fußball mit langen Bällen auf ihre Stürmer. Damit hatten sie in der 32. Minute Erfolg, als ein Konter zum 2:2 abgeschlossen wurde. Kurz vor der Halbzeit dann die letzte Möglichkeit unserer C2: Leandro geht geschmeidig über den Flügel, passt zu Ossi, der geistesgegenwärtig auf Janis ablegt. Bedauerlicherweise ging der Schuss mal wieder knapp drüber.

Die zweite Hälfte wollte die C2 mit neuem Elan angehen. Aber irgendwie hatte nun der Alptraum beschlossen endgültig die Herrschaft zu übernehmen. Direkt nach Wiederanpfiff der erste gefährliche Angriff der Gegner, aber glücklicherweise ging der Ball nochmal knapp am Tor vorbei.

Große Aufregung dann in der 40. Minute, als der Alptraum offen seine hässliche Fratze zeigte. Ein Wittener lief frei auf Torwart Finnian zu , der ihm jedoch großartig den Ball vom Fuß klaute. Leider fiel der Gegner dabei im Strafraum um und der Schiedsrichter zeigte nach einigem Zögern und Intervenieren der gegnerischen Bank auf den in der Höntroper Kampfbahn im bunten blau gekennzeichneten Punkt. Elfmeter. Gelbe Karte für den Torwart. Dumm gelaufen, wie auch der anschließende Elfer. Finnian der zum ersten mal im großen Tor stand konnte den Ball noch mit einem guten Reflex erreichen, gleichwohl kullerte der Ball in alptraumhafter Langsamkeit über die Linie. 2:3.

Schock. Der Spielfluss stockte, das Team wurde nervöser, die Chancen wurden weniger. Der Gegner konnte sich weiter zurück ziehen und noch stärker mit langen Bällen auf Konter spielen. Der Erfolg dieser Taktik führte dann zum 2:4 in der 45. Minute. Nach ein paar Wechseln und Umstellungen konnten sich die Höntroper anschließend etwas stabilisieren, deutliche Torchancen wie in der ersten Halbzeit konnten aber nicht mehr herausgespielt werden. Es reichte nur noch zum 3:4 Anschlusstreffer, als Ossi in der 64. Minute eine Verwirrung im gegnerischen Strafraum ausnutzen konnte. Der vom Torwart umfunktionierte Stürmer zeigte damit erstmalig seine Torjägerqualitäten. Die abschließenden Bemühungen führten leider nicht mehr zum Ausgleich, sondern wurden in letzten der Minute mit dem 3:5 bestraft.

Warum wurde der anfänglich beginnende Traum nun zum Alptraum? Sind die Abwehrspieler zu schlecht? Ist das Mittelfeld zu wenig gelaufen? Versagen das Mittelfeld und der Sturm vor dem Tor? Hätten wir also eigentlich 3:0 oder eher 8:5 gewinnen müssen? Oder war es doch nur der Fluch der 9er Gegner?

Innerhalb des Teams wurde viel diskutiert und es gab gegenseitige Schuldzuweisungen. Dies war sicherlich auch Ausdruck der Frustration. Gleichwohl müssen einige Jungs wohl noch lernen, dass es sich um Mannschaftssport handelt und das Team zusammenhalten muss. Sonst kann man auch auf erstklassige Einzelsportarten wie Schach, Billard oder Rhönradturnen ausweichen.

Nach Ansicht der Trainer gibt es natürlich in allen Mannschaftsteilen Verbesserungsbedarf, sodass die Erkenntnisse aus diesem Spiel im Training aufgearbeitet werden müssen. Gleichwohl waren auch sehr gute Ansätze zu sehen, insbesondere in der ersten Halbzeit wurde richtig ansehnlicher Fussball gespielt. Die Niederlage haben also alle Spieler und in erster Linie natürlich die Trainer zu verantworten, so ist das halt im Mannschaftssport.

Aber wahrscheinlich war es ja doch nur der 9er-Fluch.