SV HÖNTROP 1916 E.V.

MIT TRADITION IN DIE ZUKUNFT

C2-Jugend in der Saison 2021/2022 - Kreisliga C


Unsere Trainingszeiten:

Montag 18:00 - 19:30 Uhr

Mittwoch 18:30 - 20:00 Uhr
Platzanlage: Auf dem Esch, Bochum

Freitag 18:00 - 20:00 Uhr
Platzanlage: Auf dem Esch, Bochum

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Trainerteam


Trainer

Dennis Dittert

Trainer

Michael Kortz

Torwart-Trainer

Alex Schoppohl
B-Lizenz





C2 - Trauerspiel der Men in Black

An einem herrlichen - in neuhochdeutscher Jugendsprache nicen - Spätsommertag reisten die letzten mehr oder eher weniger einsatzfähigen 14 Spieler des ansonsten 26 Spieler umfassenden Kaders der C2 zu ihrem zweiten Saisonspiel zu Phönix Bochum. Nach einer unerkannten Schweigeminute für den erst kürzlich vor 16.204 Tagen verstorbenen Ex-Bundestrainer Sepp Gasthöfer* begann das Spiel bereits furios. Leider aber für Phönix. In der dritte Minute konnte Johannes, der beste Höntroper, nur noch seine behandschuhten Fingerspitzen an das geschlenzte Leder bringen. 1:0 für Phönix.

Obwohl dadurch die Schwerkraft bereits etwas die Oberhand gewann und die Köpfe der Jungs gen Erdmittelpunkt zog, wäre der Ausgleich fast unmittelbar im Anschluss gelungen. Blöderweise konnte die Konterchance wie auch die nächste Chance zwei Minuten später nicht genutzt werden. Das wäre ansonsten die Führung mit 1:2 für Höntrop gewesen. Aber wie sagte schon der große Fußballphilosoph Lother M.: “Wäre, wäre, Fahrradkette”.

Auch danach konnte das Spiel zunächst noch ausgeglichen gestaltet werden und die Jungs setzten die trainierte Spielphilosophie um. Zumindest bis zur 15. Minute. Diese sah das 2:0 für die Bochumer. Anschließend war das Spiel ein Exempel für eine kollabierende Defense. Das Spiel wurde zum Trauerspiel, was der Zeugwart unserer C2 in einem Moment prophetischer Klarheit vor dem Spiel bereits gewusst haben muss, als er den Jungs die für Trauer angemessenen schwarzen Jerseys herausgelegt hat.

Unsere Men in Black mussten bis zur Halbzeit noch weitere sechs Tore hinnehmen. Es hätten auch mehr sein können, wenn Johannes im Kasten nicht mehrere erstklassige Chancen zunichte gemacht hätte. Also fünf Bälle für den Torwart in der „Max Merkel testet die Bundesliga-Wertung“.

In der Pause sollen nach unbestätigten Meldungen Anwohner in den an den Sportplatz angrenzenden Stadtteilen Hordel und Hofstede ernsthaft mit einem Umzug in eine ruhigere Gegend direkt neben Flughäfen oder Autobahnen geliebäugelt haben. Die stimmgewaltige Ansprache und taktische Finesse bei der Umstellung der Viererkette, durch deren komplett Austausch auch drei Offensivspieler erstmalig ihre Defensivkünste zeigen durften, führten dann zu einer messbaren Verbesserung von 25% in der zweiten Halbzeit. Nicht mehr acht, sondern nur noch sechs Gegentreffer mussten hingenommen werden, sodass es am Ende eine 14:0 Niederlage setzte.

Zur Beruhigung der Nerven unserer Men in Black hilft jetzt wohl nur noch ein intergalaktisches Freibiersaufen, alkoholfrei natürlich, und fleißiges Training in den nächsten zwei bis fünf Dekaden.